Wenn man sich schon etwas mit Autismus oder Legasthenie, und vor allem der Forschung des Themas beschäftigt hat, dann ist einem vielleicht der Name Uta Frith bereits ein Begriff. Sie wird als eine Pionierin der Autismus und auch Legasthenie Forschung bezeichnet, und hat unter anderem Doktoranden wie Tony Attwood (Ein ganzes Leben mit dem Asperger Syndrom) und Simon Baron-Cohen (Vom ersten Tag an anders) betreut.

Und sie kommt ursprünglich aus Kaiserslautern!

Ich habe ein interessantes ‘Einsteiger’ Interview mit ihr gefunden, das ich gerne mit euch teilen würde. Für diejenigen, die sich schon etwas mit dem Thema auskennen, werden vielleicht nicht viel Neues erfahren. Aber auch ich fand es trotzalledem interessant. Auch wenn nur, um sich wieder dessen bewusst zu werden welch ein Glück wir haben, dass unsere Kinder nicht vor 40 Jahren geboren wurden. In einer Zeit, in der die Ursache vom Autismus im kalten Verhalten der Eltern ihren Kindern gegenüber gesucht wurde (‘refrigerator mothers’). Und natürlich war ich auch einmal mehr dafür dankbar, dass wir hier in Deutschland leben. Denn auch wenn noch jede Menge gelernt werden kann und muss, so geht es uns und unseren Kindern hier doch sehr viel besser als zum Beispiel in Frankreich, wo immernoch viel zu viele autistische Kinder in geschlossenen Institutionen untergebracht werden, weil man nicht weiss wie man sonst mit ihnen in der Gesellschaft umgehen soll. Aber dazu ein anderes mal mehr 😉

Wie dem auch sei, ich dachte, dass ihr vielleicht Interesse daran hättet, diese bemerkenswerte, auch auch sehr sympathische, Frau einmal im Interview kennenzulernen. Hier ist also der Link zu dem Interview. Es ist schon ein paar Jahre alt, aber sicher trotzdem nicht weniger interessant. Und vielleicht lasst ihr mich ja wissen. was eure Reaktionen darauf waren?

In meinen folgenden Einträgen habe ich vor, einen kurzen Überblick über unsere Jungs zu schreiben, um ein wenig darüber zu erzählen, wie es angefangen hat, wie es sich entwickelt hat und wo wir heute sind.

Ach, und falls meine deutschen Formulierungen hin und wieder etwas holprig klingen, dann verzeiht mir bitte; ich habe sehr lange in Großbritannien gelebt und manchmal fällt es mir noch schwer, die richtigen Worte auf deutsch zu finden.

 

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