Heute spielen wir mit Wolken

 

 

Heute geht es mir so richtig beschissen. Am liebsten wäre ich im Bett geblieben. Bronchitis, Sinusitis – Krankheiten, mit denen ich mit normalerweise in der Heuschnupfenzeit rumquälen muss – aber diesmal hat es mich im Winter erwischt. Beneidet ihr da nicht auch eure Männer, die sich, nach einem kurzen Anruf beim Arbeitgeber, wieder ins Bett zurückziehen? Ich hab es auch versucht. Wirklich! Doch meine Arbeitgeben wollen davon so überhaupt nichts wissen.

 

Also musste ich mir etwas überlegen. Vormittags waren zumindest Oskar und Frederik im Kindergarten, bzw Schule. Also habe ich mit Julia nur ein paar Besorgungen gemacht und dann Julia, so früh wie es ging, zum Mittagsschlaf hingelegt. Denn so konnte ich zumindest noch ein wenig ausruhen, ehe ich Oskar und Frederik abholen musste.

 

Da habe ich mich an einen weiteren Knettteich erinnert, den Freya im Sommer mit den Jungs gemacht hat. Und der geht so:

 

Man nehme…

 

 

Ja, man braucht wirklich nur eine Schüssel, Mehl und Öl. Ich habe Babyöl genommen, aber es geht auch normales Speiseöl, doch Babyöl riecht zusätzlich auch noch richtig schön angenehm 🙂

Dann knetet man alles zusammen, bis es einen geschmeidigen Teig ergibt. Und dann können die Kinder auch schon loslegen.

 

Eigentlich ist es ja fast so wie der typische Salz-Mehl-Teig, den ich selber noch aus meiner Kindheit kenne, und auch schon mit den Kindern gemacht habe. Bloß eben ohne das Salz. Doch der Cloud Dough ist, so finde ich, viel angenehmer an den Händen. Er ist wirklich zauberhaft, nein wolkenhaft, weich und geschmeidig.

 

Die Kinder sind auch immer wieder begeistert und spielen ungelogen mehrere Stunden damit.

 

Bei Julia musste ich schon ein wenig aufpassen, da sie sich, schwubbs, ganz schnell ein Wolkenstücken mal so eben in den Mund steckte.

Frederik spielte ganz zufrieden mit seinem Wolkenteig, baute mal etwas, dann rollte er es wieder aus. Er hatte wirklich seinen Spaß. Und was ihn am meisten freute: es klebte nichts an seinen Händen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Oskar hat immer wieder seinen Spaß am Cloud Dough. Oskar ist ja sowieso unser ‘sensory seeker’, so dass alle Aktivitäten mit Kneten etc der Hit bei ihm sind.

 

Oskar könnte auch stundenlang einfach nur damit verbringen, den Teig zu kneten. Und zu kneten. Und zu kneten. Und ist dabei das entspannteste und zufriendenste Kind auf Erden. Perfekt also nach einem anstrengeden Tag in der Schule.

 

 

 

 

 

Vorsicht! Ein Vulkan bricht aus!

 

Den Cloud Dough kann man problemlos mehrere Tage in einer geschlossenen Schüssel aufbewahren. Zum Abschluss bauen wir uns dann aber gerne einen Vulkan.

 

 

Oskar hat hierzu seinen – übriggeblieben – cloud dough zu einem Berg geformt, mit einem Krater in der Mitte.

Dann brauchten wir nur etwas Wasser (bei uns mit etwas roter Lebensmittelfarbe) und Backpulver. Und los gehts!

 

Die Kinder lieben es jedes Mal wieder aufs Neue, wenn die Lava anfängt aus dem Krater zu blubbern.

 

Ich hatte diesmal leider erst das Wasser und dann das Backpulver hinzugefügt, so dass ein Teil des Backpulvers von der Lava wegtransportiert wurde. Aber gerade das zu beobachten schien die Jungs zu faszinieren.

 

Ich bin jedenfalls froh, diese Idee gehabt zu haben. So war ein für mich anstrengender Tag, in einer eh sehr belastenden Zeit, recht leicht zu bewältigen.

 

cloud dough10

 

Aber trotzdem war ich froh, als Michael dann nach Hause kam, ich nur noch Julchen ins Bett brachte und selber in demselben verschwinden konnte.

 

Probiert den Cloud Dough doch auch mal aus! Er ist wirklich sehr angenehm, weich, riecht schön, macht Spass und pflegt auch noch kleine Händchen!

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