Spaßvogel Oskar

Unser Oskar ist schon wirklich ein ganz besonderer kleiner Junge, wie man wohl schon aus den vorherigen Berichten entnehmen konnte. Er hat sich schon ganz toll entwickelt und man kann eine Menge Spaß mit ihm haben. Oskar kann sich über die kleinsten Kleinigkeiten, die anderen vielleicht gar nicht auffallen würden, amüsieren und steckt mich dann jedes Mal mit seinem Lachen an. Außerdem hat Oskar schon immer eine besondere Liebe für die Musik gehabt. Schon lange bevor er anfing verbal zu kommunizieren, hat er sich bei Musik immer mitbewegt und auch versucht mitzusingen. Ich liebe es auch heute noch, Oskar heimlich zu beobachten wenn irgendwo Musik läuft, denn sein Popo schwingt dann eigentlich immer im Takt mit. Hörspiele hingegen, genauso wie Bilderbücher, interessieren ihn weniger.

Über seine Besonderheiten – schöne und auch für uns Eltern eher anstrengende – könnte ich wahrscheinlich ein ganzes Buch verfassen. Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein 🙂

Dies ist also der letzte Teil über die Besonderheiten, die mir relativ spontan als erstes einfallen oder am Gravierendsten in Erinnerung geblieben sind.

Sprachliche Entwicklung, Echolalie und Lautieren

Mit drei Jahren kam immer mehr Bewegung in Oskars Sprache. Zu der Vorsorgeuntersuchung mit etwas über 3 Jahren konnte ich zumindest angegeben, dass Oskar nun überwiegend in 3-Wort-Sätzen spräche. Ein großer Fortschritt! Mit drei Jahren fing Oskar außerdem im Kindergarten an, so dass ich große Hoffnung hatte, dass sich allein dadurch seine Sprache gut entwickeln würde. Die expressive Sprache entwickelte sich auch tatsächlich nach und nach. Was aber sehr auffällig war war, dass seine rezeptive Sprache viel, viel schlechter war. Oft hatte man den Eindruck dass er, sobald ein Satz mehr als nur ein paar Wörter enthielt, überhaupt nichts verstand. Besonders zu spüren war dies, wenn ihm eine Frage gestellt wurde, denn darauf musste er ja reagieren.

Die beiden Quatschmacher Oskar und Frederik

Die beiden Quatschmacher Oskar und Frederik

Entweder schaute er einen dann an wie ein Auto und sagte gar nicht. Oder er sagte – wenn es eine ja/nein Frage war – wahllos ‚ja‘, oder, wenn die Frage zum Beispiel Optionen enthielt, wiederholte er einfach die zuletzt genannte Option. Leute, die Oskar nicht so gut kannten, haben oft gar nicht wirklich gemerkt, dass die Antworten, die Oskar von sich gab, überhaupt keinen Sinn ergaben, bzw. nicht dem entsprachen was er wirklich wollte oder dachte. Wir selber sahen allerdings an seinem Gesichtsausdruck ganz klar, ob Oskar das Gesagte verstanden hatte oder nicht.

Auch heute muss ich noch stark aufpassen, wie ich Fragen an Oskar formuliere. Frage ich ihn zum Beispiel abends ‚Möchtest Du dein Nachtlicht an oder aus haben?‘ kann ich wetten, dass die Antwort lauten wird ‚aus‘. Aber nicht, weil er das Nachtlicht tatsächlich aushaben möchte, sondern weil es das zuletzt Genannte war. Zu oft ist mir dies schon passiert, und habe daraufhin tatsächlich das Nachtlicht ausgeschaltet – nur um Protest zu hören, weil er eigentlich genau das Gegenteil gewollt hatte. Frage ich aber ‚Oskar, möchtest Du Dein Nachtlicht anhaben?‘, überlegt er tatsächlich, und seine Antwort darauf ist dann auch viel verlässlicher.

Bei Oskar war sehr lange ganz viel Echolalie im Spiel. Sowohl direkte Echolalie, wo er direkt im Anschluss die Dinge wiederholte, die jemand anders gerade gesagt hatte, ohne sich über den Sinn dessen bewusst zu sein. Aber auch indirekte, verzögerte Echolalie, wenn er total zusammenhangslos ganze Sätze – die auch von Satzbau und Grammatik im krassen Gegensatz zu seinen sonstigen sprachlichen Fähigkeiten standen – rezitierte, die andere Leute in seiner Hörweite irgendwann gesagt hatten.

Insgesamt hat sich seine Sprache ganz toll entwickelt, besonders vom Vokabular her. Grammatisch macht er allerdings noch sehr viele Fehler. So, dass sogar der kleine Bruder Frederik ihn häufig verbessert. Die häufigsten Fehler sind dabei, dass er noch immer ganz viel Gegensätze verwechselt, und auch große Schwierigkeiten mit den verschiedenen Geschlechtern hat. Grob gesagt ist bei Oskar jeder ein ‚er‘.

Was für uns Eltern oft sehr schwer auszuhalten ist, ist Oskars ständiges Lautieren, das besonders in stressigen Phasen sehr extrem und laut wird. Genauso wie Oskars Unfähigkeit seine Stimme ordentlich zu regulieren. Wir müssen ihn ständig bitten leiser zu sprechen, da er von sich aus alles einige Dezibel zu laut rüberbringt.

Kommunikation mit und Kontaktaufnahme zu anderen

Nachdem Oskar mit drei Jahren in den Kindergarten kam, begann sich seine Sprache mehr und mehr zu entwickeln. Nicht so, dass er auf dem gleichen Stand wie die Gleichaltrigen gewesen wäre, aber er fing nun an, verbal mit uns zu kommunizieren.

Interessant fand ich immer, wie er mit anderen Kontakt aufnahm. Sah er einen Bauarbeiter, so ging er hin und fragte ‚Wie heißt Du?‘. Der Bauarbeiter sagte ihm dann seinen Namen, worauf Oskar nichts mehr weiter sagte sondern einfach weiterging. Denn er hatte ja die Information bekommen die er hatte wissen wollen. Dies ist auch heute noch ganz häufig so. Oskar geht zwar auf fremde Leute zu, nimmt Kontakt auf, aber nicht weil er interagieren möchte, sondern schlichtweg weil er eine Frage beantwortet haben möchte. So lässt er sich von Bauarbeitern erklären warum und wie sie das Haus verputzen, guckt sie dabei mit einem total regungslosen Gesicht an, und geht danach wortlos weiter.

Ähnlich geht Oskar auch vor, wenn er Kinder sieht. Er hat von sich aus wenig Interesse, bei anderen Kindern mitzuspielen. Aber er ist sehr neugierig, was die Kinder denn da genau machen.

Anfangs war Oskar auch noch sehr genau damit, wer mit ihm reden durfte und wer nicht. Nur Menschen, die er gut kannte, durften ihn auch ansprechen. Antworten tat er nur bei Menschen, die ihm wirklich schon sehr vertraut waren.

Sensibilität gegenüber Geräuschen

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Oskar hält sich die Ohren zu, da der Staubsauger zu laut ist

Dies hatte ich schon im ersten Teil über Oskar angesprochen. Oskar hat zwar selber immer einen ziemlichen Lärm verursacht, war aber gleichzeitig schon immer sehr empfindlich gegenüber Geräuschen von außen. War der Staubsauger an, dann verkroch er sich entweder und hielt sich die Ohren zu.

War Besuch da, dann wurde ihm der Rummel schnell zu viel und er verzog er sich nach kurzer Zeit. Wenn wir draußen waren, verzog er sich entweder in die Sandkiste oder ins Blumenbeet, wo er in der Erde umherwühlte, was ihn zu beruhigen schien. Wenn wir im Haus waren, war das für ihn schwieriger. Lange Zeit habe ich immer, wenn Besuch anstand, extra Knete für ihn in der Küche bereit gestellt, damit er sich dorthin zurück ziehen konnte wenn es ihm zu viel wurde.Im Kindergarten hat er sich anfangs viel die Ohren zugehalten, doch irgendwann hat er sich auch da an den Lärmpegel besser gewöhnt.

Ich fand es eigentlich sehr schlau von Oskar, dass er sich zurückzog wenn sein Gehirn das Durcheinander nicht mehr ertragen konnte. Tim dagegen hat es nie haben können, alleine zu sein. Er blieb dann in Gesellschaft, obwohl ihm alles zu viel war, und explodierte dann irgendwann.

Sinnesüberflutung und Einkäufe

Wie mit Tim so sind auch mit Oskar Einkäufe immer sehr anstrengend gewesen. Ein normaler Wocheneneinkauf wie bei Lidl bedeutete, dass Oskar von allem um sich herum abgelenkt wurde. Alles wurde mir angeboten, alles wollte er haben, jedes Lichtflackern nahm er wahr, genauso wie jedes Geräusch – welches zugleich imitiert wurde. Wenn ich Glück hatte, dann schaffte ich es trotzdem, alle Dinge auf meinem Einkaufszettel abzuhaken. Auch wenn noch etliche zusätzliche Dinge im Einkaufswagen gelandet waren. Dramatischer war es wenn wir in einem größeren Laden waren, wo es zum Beispiel auch Spielzeug gab. Auch hier konnte Oskar keinen Schritt gehen ohne von dem nächsten Artikel angezogen zu werden. Egal was es war, er musste ihn natürlich unbedingt haben. Wenn ich ihn dann weiter bekommen hatte, so blieb er keine zwei Meter weiter wieder stehen, vor dem nächsten Artikel den er unbedingt haben musste. Und jedes ‚Weiterbekommen‘ war ein riesiger Kampf. Völlig aus dem Laden herausbekommen habe ich Oskar dann nur auf dem Arm – begleitet von seinem Geschreie, Getrete und Gehaue.

Auch heute sind Einkäufe mit Oskar (und Tim) sehr anstrengend, und ich versuche es weitestgehend zu vermeiden. Noch immer lenkt ihn alles ab. Aber immerhin hat er inzwischen gelernt, dass wir nur das kaufen, was auch auf der Liste steht. Und wenn alles gut gelaufen ist, dass gibt es am Schluss auch eine kleine Belohnung, wie etwa ein Ü-Ei.

Frisör

'Oskine' vor dem Haareschneiden

‘Oskine’ vor dem Haareschneiden

Zwischen 1 und 2 Jahren war das zum Frisör gehen überhaupt kein Thema mit Oskar. Wir gingen, damals noch in Lüneburg, regelmäßig mit Tim und

Oskar immer zum selben Frisör. Doch dann hatten die dort einmal keinen Termin für uns, Oskars Matte musste aber dringend getrimmt werden, und so ging ich mit ihm zu einem anderen Laden. Das führte zu einer kompletten Verweigerung, und wir mussten unverrichteter Dinge nach Hause gehen. Danach dauerte es fast ein ganzes Jahr, bis wir wieder erfolgreich bei einem Friseur weggegangen sind! Unzählige Male habe ich es versucht, habe ihm schon vorher gemeinsam eine tolle Belohnung gekauft die er bekommen würde wenn er sich die Haare schneiden lässt – doch es half alles nichts. Sobald die Frisörin auch nur die Schere ansetzten wollte, wurde geschrien als wolle man ihn abstechen.

Zu dem letztlich erfolgreichen Termin bin ich mit einer anderen Person hingegangen, mit der ich gemeinsam Oskar abgelenkt habe während des Prozedere. Und wir waren erfolgreich! Seitdem haben wir kein Problem mehr. Solange wir zum selben Laden gehen. Und solange die eine vorhandene

Oskar mit Belohnung nach dem erfolgreichen Frisörtermin

Oskar mit Belohnung nach dem erfolgreichen Frisörtermin

Sitzerhöhung nicht besetzt ist. Denn stattdessen auf einem Stapel Handtücher zu sitzen ist für Oskar absolut unakzeptabel. Ich muss ihn auch nicht mehr ablenken, denn das macht er ganz alleine. Er stellt der Frisörin eine Frage nach der anderen, erkundigt sich nach jedem Gegenstand im Laden, ist keine Sekunde ruhig. Aber das Team dort kennt ihn ja inzwischen und ist sehr geduldig, so dass es zum Glück keine Probleme gibt.

Trocken werden und Selbstständigkeit

Manchmal dachte ich wirklich, Oskar würde nie aus den Windeln kommen. Noch mit 4,5 Jahren hatte er überhaupt kein Interesse daran, auf die Toilette zu gehen und hat sich richtiggehend dagegen gewehrt. Auch schien er tatsächlich kein Gespür dafür zu haben wann er muss. War die Windel voll, so störte ihn da gar nicht. Und da er im Kindergarten nicht zu den typischen Wickelkindern gehörte (also die Kinder, die auch im Windelalter waren), wurde Oskars volle Windel auch regelmäßig übersehen. Erst wenn ich ihn dann vom Kindergarten abholte und er sich weigerte sich auf sein Laufrad zu setzen, stellte sich heraus das es einen offensichtlichen Grund gab: die Windel war randvoll und sein Popo feuerrot.

Auch hier – wie bei seiner Angst vor Ärzten – gab es einen großen Schritt nach vorne nach unserem Sommerurlaub in Wales. Oskar war 4 ¾ und erzählte mir, dass er einen Werkzeugkasten möchte. Einen richtigen, mit Säge usw darin. Ich sah meine Chance, einen Motivationsfaktor in der Hand zu haben und stellte ihm einen solchen in Aussicht wenn er anfängt auf Toilette zu gehen. Ja, und damit waren die Windeln tatsächlich passe! Es gab auch so gut wie keine ‚Unfälle‘. Oskar schien sein windelfreier Popo auch selber sehr gut zu gefallen, denn er bestand darauf auf nachts ohne Windel sein zu dürfen. Ich war zwar skeptisch, aber auch das funktionierte – natürlich von einigen Ausnahmen abgesehen.

Das trocken werden gehört ja auch mit zur Selbstständigkeit dazu, aber insgesamt ist auch heute Oskar noch viel unselbstständiger als es andere Kinder in seinem Alter sind. Wir arbeiten viel daran, aber viele Dinge macht er auch einfach nicht, weil sie neu sind und er es vorher ja auch nie alleine gemacht hat. Wie das Anziehen, sich nach der Toilette selber abwischen etc. Auch beim Essen muss ich ihm noch jedes Brot schmieren, jede Malzeit kleinschneiden, und dann darauf achten, dass das Essen auch wirklich gegessen wird, er sich nicht wegträumt oder mit dem Essen nur spielt.

Ganz lange habe ich alleine daran gearbeitet, Oskar beizubringen, dass er sich die Hände waschen muss wenn er auf Toilette gewesen ist. Inzwischen verweigert er dies immerhin nicht mehr, aber trotzdem muss ich immer anwesend sein, da er sonst nur kurz unter das Wasser hält, aber die Hände nicht wirklich sauber wäscht.
Details sehen

Dies ist eine der schönsten Eigenschaften unserer besonderen Kinder. Jeder sollte einmal mit einem autistischen Kind einen Spaziergang machen, denn derjenige wird erstaunt sein was man alles so sieht, an dem man sonst einfach vorbei laufen würde. Sei es ein winziger Riss in einer Betonmauer, eine kleine Raupe im Laub, ein Spinnenweben im Zaun, ein Blümchen im Gras oder ein Marienkäfer am Wegesrand. Michael kommt diese Eigenschaft der Jungs, kleine Veränderungen und Details zu sehen, an denen wir wahrscheinlich einfach vorbei gehen würden, sehr zugute wenn er eine Geo Cache suchen möchte. Denn Oskar und tim sind meist diejenigen, denen auffällt wo etwas leicht anders ist als drum herum – und das ist das oft genau da, wo der GeoCache versteckt liegt.

Weglaufen

Auch Gefahren schätzt Oskar oft nicht richtig ein. Beim Klettern kommt es ihm Zugute!

Auch Gefahren schätzt Oskar oft nicht richtig ein. Beim Klettern kommt es ihm Zugute!

Zum Glück hat sich dieses Problem erheblich gebessert, denn es hat mich so einige Angst und Schweiß Attacken gekostet. Unsere Haustür musste lange Zeit immer abgeschlossen sein, da es sonst passieren konnte, dass Oskar einfach rausgeht und losläuft. Schlimmer noch war es, wenn ich mit den Kindern draußen war und Oskar wegen irgendetwas, was ich gesagt oder getan hatte, verärgert war. Dann lief – oder schlimmer fuhr mit Fahrrad – einfach los. Da ich ja noch Tim und Frederik hatte, konnte ich nicht so einfach hinterher. Teilweise habe ich darauf eine gute halbe Stunde nach Oskar gesucht. Letztlich hat er sich nie aus unserem Wohngebiet entfernt, aber trotzdem war die Angst bei mir groß. Hatte ich Oskar dann endlich gefunden, konnte er die ganze Aufregung natürlich überhaupt nicht verstehen.

Eine Situation, die mir wahrscheinlich immer in Erinnerung bleiben wird, war auf dem vollen Parkplatz eines großen Supermarktes. Ich hatte schon drinnen große Probleme mit Oskar gehabt – er saß in einem dieser Auto-Einkaufswagen und wollte genau bestimmen, wo er langfährt. Dass ich den Wagen aber dorthin lenkte, wo ich die Dinge auf meiner Einkaufsliste auch bekam, wollte er absolut nicht einsehen. Als wir endlich – unter Geschreie und Getobe – an der Kasse ankam, war Oskar bereits so erbost mein dreistes Verhalten, dass er ausstieg und andere Kinder um sich herum wahllos anfing zu schubsen. Frederik sah all dem gelassen zu. Und so brachte ich den Einkauf, Frederik auf dem Arm, und einen schreienden Oskar unter den anderen Arm geklemmt, zurück zum Auto. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits sehr geübt darin, die Blicke anderer einfach auszublenden. Hatte ich ja auch schon ein paar Jahre Übung gehabt. Das Problem kam, als ich dann am Auto entscheiden musste, wen ich zuerst in den Autositz schnalle. Frederik wollte ich nicht absetzen um Oskar anzuschnallen, da er gerade mal 18 Monate alt und noch nicht 100%ig sicher auf den Beinchen war. Oskar wollte ich auch nicht absetzen, da ich wusste dass er einfach über den vollen Parkplatz weglaufen würde. Was machte ich also? Ich nahm mir Oskar zwischen die Beine, so dass er nicht fort kam, und schnallte Frederik in seinen Sitz. Die Blicke anderer Leute kann man sich vorstellen, denke ich. Ich Rabenmutter! Danach schnalle ich den noch immer kreischenden Oskar an und fuhr los. Oskar schrie und tobte….dann fuhren wir über eine Eisenbahnbrücke, Oskar sah einen Zug und rief begeistert ‚Mummy, train!‘, und war das glücklichste Kind auf Erden.

Oskar, unser angehender Biologe/Zoologe

Oskar mit Kaulquappe

Oskar mit Kaulquappe

Oskar hatte schon immer ein großes Interesse an Insekten und anderen Tierchen. Insgesamt hält sich Oskar sehr gerne, auch mal stundenlang, alleine draußen im Garten auf. Egal bei welchem Wetter. Er spielt dann nicht etwa in der Sandkiste, auf dem Klettergerüst oder der Schaukel. Stattdessen ‚arbeitet‘ er. Er buddelt mit Händen oder Schaufel in der harten Erde, sägt mit seiner kleinen Säge kleine Ästchen ab und sammelt kleine Tierchen. Doch gerade bei seinem Umgang mit Tieren muss man sehr genau aufpassen. Er hat zwar inzwischen, seitdem wir unseren Hund haben, schon etwas gelernt, dass auch Tiere Gefühle haben, aber bei Insekten und Kleintieren scheint er das noch nicht so ganz zu verstehen. Oder aber seine Neugierde siegt einfach. Denn so hat er auch schon mal seine Säge benutzt um eine Nacktschnecke durchzuschneiden. Nicht etwa um ihr bewusst weh zu tun. Er wollte einfach wissen was wohl in der Nacktschnecke drin ist. Und das hat er mir danach auch ganz interessiert berichtet.

 

Oskar und Charlie

Oskar und Charlie

Als nächstes geplant habe ich sowohl einen Beitrag über unseren Weg zu Oskars Diagnose, sowie ein Bericht über meine Mutter-Kind-Kur vor 1.5 Jahren, von der ich nach den ersten Tage fast nach Hause geschickt worden wäre.

 

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